Was wird bleiben?

Manchmal Leben sacht berühren

Und die Andern sanft erspüren

Aus der Dunkelheit entfliehen

Träumend mit den Wolken ziehen

Alles Alte nach sich lassen

Und Vergangenheit nicht hassen

Und die Zukunft sonnig sehen

Ach wie wär das Leben schön.

Manchmal nicht alleine sein

Unsicherheit, Zweifel und Pein

Wenig Fehler machen wollen

Und den Andern Achtung zollen

Trotzdem aber unvollkommen

Was hat man sich vorgenommen

Und durch Schmerz mit Frust und Wut

Macht man schlimmer nur statt gut.

'S ist des Lebens Prüfungszeit

So man dazu stets bereit

Was wird bleiben, wenn man geht

Und dereinst vorm Ende steht

Was wird zähl’n von der Person

Dieser Kauz,  was war der schon

Alles wollt er besser wissen

Immer hat er klug geschissen

Ist egal, wie es gemeint

Ist egal, ob er geweint

Ist unwichtig, was er dachte

Wichtig ist das, was er machte.

Fehler hat er viel gehabt

Diesen, jenen gern gehabt

Ja vielleicht, vielleicht auch nicht

Nichts genaues weiß man nicht

Und so ist’s von Alters her

Stets gibt's Sorgen und Malheur

Wer nichts macht, macht nichts verkehrt

Und viel irrt, der viel erstrebt

Und viel in die Irre geht

Schön, nimmt man ihn trotzdem an

Schön, wenn man verzeihen kann

Denn so ist es zweifelsfrei

Keiner ist sich einerlei.

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